Rathaus aktuell
Das Bauamt informiert:
Fertigstellung der Sanierung des Hochwasserrückhaltebeckens im Bereich Käsklinge in Rauenberg
Bei einer Sicherheitsprüfung wurde festgestellt, dass sich das Hochwasserrückhaltebecken (HRB) im Bereich Käsklinge oberhalb des Kapellenweges in Rauenberg in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand befand. Der Gemeinderat hat daraufhin die Planung und Sanierung in Auftrag gegeben.
Hydraulische Überprüfungen hatten im Planungsprozess gezeigt, dass die Käsklingenverdolung in der Ortslage Rauenberg über eine ausreichend große Leistungsfähigkeit verfügt. Ein Starkniederschlagsereignis mit der Wiederkehrzeit von 100 Jahren (HQ100 = 0,45 m³/s) im Einzugsgebiet des Kapellenweges kann auch ohne vorgeschaltete Rückhaltung schadlos, das heißt ohne einen Rückstau zu verursachen, an den Waldangelbach abgeführt werden.
Das Ingenieurbüro Willaredt PartGmbH aus Sinsheim hat im Auftrag der Stadt Rauenberg den Rückbau des HRB sowie die Öffnung und Renaturierung der Käsklingenverdolung zwischen dem HRB und dem Einlauf in die Regenwasserkanalisation unter gleichzeitiger Verbesserung der Einlaufbedingungen in die Regenwasserkanalisation ausgeplant.
Das Projekt beinhaltete den Rückbau des sanierungsbedürftigen Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) an der Käsklinge sowie Anpassungen des Einlaufbauwerkes DN 800 in der Ortslage.
Im ersten Bauabschnitt erfolgt der Rückbau des Hochwasserrückhaltebeckens. Der zweite Bauabschnitt enthielt die Umbaumaßnahme des bestehenden Einlaufwerkes in der Ortslage Rauenberg. Beide Bauabschnitte beinhalten Gewässerbaumaßnamen. Die Länge der Gewässerbaumaßnahme betrug ca. 42 m.
Die Arbeiten wurden nun abschließend fertiggestellt und vom Bauamt abgenommen.