Weinstadt Rauenberg

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Sonnige Zeiten auch in Rauenberg

Immer häufiger machen die Weinorte der Umgebung von sich reden, indem sie die besondere Gunst ihrer sonnigen Lage nicht mehr allein zur Erzeugung hochwertiger Weine nutzen, sondern außerdem zur Erzeugung wertvoller erneuerbarer Energien.

Es ist der Stadt Rauenberg gelungen, nahezu alle geeigneten Rauenberger Dachflächen, soweit sie sich im Besitz der Gemeinde befinden, mit Solarzellen zur Erzeugung von Solarstrom zu versehen. Die Finanzierung der Anlagen erfolgte in diesem Fall durch einen privaten Investor, der die Dachflächen gegen einen kleinen Obulus von der Stadt gepachtet hat. Auf diese Weise konnten Bauhof, Feuerwehrhaus, die Schlossbergschule in Rotenberg und demnächst auch die Brunnenbergschule in Malschenberg mit Modulen versehen werden, ohne die städtischen Finanzen zu belasten. Für den Investor fließt das investierte Geld jetzt nach und nach mit Gewinn zurück, indem der erzeugte Strom über 20 Jahre hinweg vom Energieversorger zu den attraktiven Sätzen des Energie-Einspeisegesetzes (EEG) vergütet wird. Der Strom wird eingespeist in das öffentliche Stromnetz.

"Energie, die sonst ungenutzt von den Dächern zurückgestrahlt wäre, wird jetzt nutzbar gemacht, ohne dass irgendwelche Schadstoffe, klimaschädliche Gase oder sonstige Emissionen entstehen", so Broghammer stolz. "Wir rechnen bei den jetzt installierten Dachflächen mit einem jährlichen Ertrag von rund 66 000 kWh, damit können ca. 22 durchschnittliche Haushalte versorgt werden."

Wo die Module auf Schuldächern installiert sind, sollen im Inneren der Schule Schautafeln gestellt werden, die Auskunft geben über die Strommenge, die die Anlage erzeugt und die dadurch vermiedene Menge CO2, die entstanden wäre, hätte man diesen Strom auf herkömmliche Weise in Kraftwerken erzeugt. So sollen die Schülerinnen und Schüler an das Thema der Erneuerbaren Energien herangeführt werden, das ihren späteren Lebensalltag wahrscheinlich einmal sehr deutlich prägen wird.

"Die Klimakatastrophen der jüngeren Vergangenheit, aber auch die Zusammenbrüche von zentralisierten Versorgungsstrukturen haben gezeigt, dass wir bei der Energieversorgung zunehmend auf die Erneuerbaren Energien setzen müssen und dabei auch mehr auf die regional verfügbaren Potenziale achten sollten als bisher" so Broghammer, "aus diesem Grund werden wir uns auch an der Kampagne SolarLokal beteiligen".

Die Rauenberger Potenziale sind jedenfalls noch nicht erschöpft: das große Süd-Dach der Mannabergschule leuchtet noch nicht im Solarzellen-Blau, denn hier wird zunächst eine Sanierung des Dachs erforderlich.

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